

Konzerte finden in der Klosterkirche Barsinghausen statt
Freitag, 27.09.24, um 18 Uhr | Eröffnungskonzert mit Iris Maron, Georg Fritz, Christian Heim, Bernward Lohr
Kammermusik von Georg Philipp Telemann und seinen Weggefährten
Montag, 30.09.24, um 17 Uhr | Abschlusskonzert der Workshop-Teilnehmenden
Barocke Kammermusikwerke und Werke junger Komponist*innen (UA, Miniaturen komponiert für die teilnehmenden Ensembles)




Encounters with Bach - mit Werken
J.S. Bach und Marijana Janevska (UA)
Concerto Ispirato und
Kerstin Dietl, Sopran
Michael Culo, Leitung

02.Niedersächsische Barocktage
Kammermusik-Workshop
3. - 5. September 2021
Donnerstag 02Sept. 19 Uhr
02. Niedersächsische Barocktage

02.Niedersächsische Barocktage
Kammermusik-Workshop
3. - 5. September 2021
Donnerstag 02Sept. 19 Uhr

02.Niedersächsische Barocktage
Kammermusik-Workshop
3. - 5. September 2021
Donnerstag 02Sept. 19 Uhr

02.Niedersächsische Barocktage
Kammermusik-Workshop
3. - 5. September 2021
Donnerstag 02Sept. 19 Uhr
Concerto Ispirato – inspiriert und inspirierend! Wir möchten unser Publikum in unseren Konzerten immer wieder aufs Neue mit Musik berühren und begeistern.
Barockensemble
Concerto Ispirato


4.NIEDERSÄCHSISCHE
BAROCKTAGE
in der Region Hannover

Workshops für historische Instrumente,
Barockgesang und Kammermusik
Im Rahmen der 4. Niedersächsischen Barocktage laden wir alle ambitionierten Amateur-Musiker*innen, Studierende und Profis herzlich zu musikalischen Workshops ein! Unter Leitung von Mitgliedern des Barockensembles Concerto Ispirato und weiteren erfahrenen Dozent*innen bekommt ihr die Möglichkeit, euch intensiv mit verschiedenen Aspekten der barocken Musik zu beschäftigen, euer Spiel auf historischen Instrumenten weiterzuentwickeln, neue musikalische Erfahrungen zu sammeln und in entspannter, offener Atmosphäre andere Musizierende kennenzulernen.
Seid dabei! Wir freuen uns auf euch!
Iris Maron und Concerto Ispirato e. V.
4.NIEDERSÄCHSISCHE
BAROCKTAGE
in der Region Hannover
Workshop

Wir laden herzlich ein zum Workshop für barocke Kammermusik und zeitgenössische Musik
auf historischen Instrumenten vom 27.-30.09.2024!
Im Rahmen der 5. Niedersächsischen Barocktagen erwartet euch ein Workshop-Wochenende, das sich an Instrumentalist*innen aller Holzblasinstrumente, Streichinstrumente, Zupf- und Tasteninstrumente, an Jugendliche ab 17 Jahren und Erwachsene richtet. Musikstudierende, Profis und ambitionierte Laienmusiker*innen sind gleichermaßen eingeladen, dabei zu sein und sich gemeinsam intensiv mit dem Musizieren auf historischen Instrumenten im Ensemble und verschiedensten Aspekten der Barockmusik zu befassen.
Ensembleunterricht erhaltet ihr bei Iris Maron (Barockvioline), Georg Fritz (Barockoboe/Blockflöte), Christian Heim (Viola da Gamba), Prof. Bernward Lohr (Cembalo) und Snezana Nesic (Komposition).
Im Mittelpunkt des Workshops stehen in diesem Jahr Kammermusik-Werke rund um den Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Außerdem bekommen alle interessierten Workshop-Teilnehmenden die Möglichkeit, Auftragskompositionen für historische Instrumente zu musizieren: unter Anleitung von Snezana Nesic entstehen in den nächsten Monaten vier Kompositionen – musikalische Miniaturen für die am Workshop teilnehmenden Barockensembles -, die während des Workshop-Wochenendes zusätzlich zur barocken Musik geprobt werden. Hierfür koopieren wir erstmals mit dem Netzwerkprojekt Musik21Niedersachsen.
Freitag, 27.09.24, um 18 Uhr | Eröffnungskonzert mit Iris Maron, Georg Fritz, Christian Heim, Bernward Lohr
Kammermusik von Georg Philipp Telemann und seinen Weggefährten
Montag, 30.09.24, um 17 Uhr | Abschlusskonzert der Workshop-Teilnehmenden
Barocke Kammermusikwerke und Werke junger Komponist*innen (UA, Miniaturen komponiert für die teilnehmenden Ensembles)
KAMMERMUSIK-WORKSHOP | KLOSTER BARSINGHAUSEN
Freitag, 27.09.24, 20.00-21.30 Uhr Ensembleunterricht
Samstag, 28.09.24, 10.00-18.00 Uhr Ensembleunterricht
Sonntag, 29.09.24, 10.00-18.00 Uhr Ensembleunterricht
Montag, 30.09.24, 10.00-12.00 Uhr Ensembleunterricht, 14.30 Uhr Generalprobe
Dozent*innen:
Iris Maron, Barockvioline/Barockviola
Georg Fritz, Barockoboe/Blockflöte
Christian Heim, Viola da Gama/Blockflöte
Bernward Lohr, Cembalo/Orgel
Snezana Nesic, Komposition
Teilnahmegebühr: 210,- €, 115,- € (für Studierende)
Eine Veranstaltung von Concerto Ispirato – Verein zur Förderung der Alten Musik e. V. im Rahmen der
5. Niedersächsischen Barocktage
Konzerte finden in der Klosterkirche Barsinghausen statt
KAMMERMUSIK-WORKSHOP | Zeitlicher Überblick
Donnerstag, 1. Oktober 2026
ab 16:00 Uhr Ankunft
17:00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Workshop-Thema
Musik am Wiener Kaiserhof – Schmelzer, Bertali, Fux und Biber
18:00 Uhr Eröffnungskonzert mit Iris Maron, Christian Heim, Tobias Tietze, Bernward Lohr;
Werke von Johann Heinrich Schmelzer, Antonio Bertali, Heinrich Iganz Franz Biber u.a.
19:15 Uhr gemeinsames Abendessen
20:00–21.30 Uhr Ensembleunterricht
Freitag, 2. Oktober 2026
10:00–12:30 Uhr – Ensembleunterricht
gemeinsames Mittagessen
14:00–15:00 Uhr – Werkstattgespräch der Dozent*innen mit allen Teilnehmenden
15:30–18:00 Uhr – Ensembleunterricht
Samstag, 3. Oktober 2026
10:00–12:30 Uhr Ensembleunterricht
gemeinsames Mittagessen
14:00–15:00 Uhr Werkstattgespräch der Dozent*innen mit allen Teilnehmenden
15:30–18:00 Uhr Ensembleunterricht
Sonntag, 4. Oktober 2026
10:00–12:00 Uhr Ensembleunterricht
12:30 Uhr gemeinsames Mittagessen
14:30 Uhr Generalprobe in der Klosterkirche Marienwerder
17:00 Uhr Abschlusskonzert der Workshop-Teilnehmenden,Werke aus dem Workshopprogramm
Musik am Wiener Kaiserhof -
Österreichisch-böhmische Kammermusik von Schmelzer bis Fux
Freut euch auf vier inspirierende Tage des gemeinsamen Musizierens auf historischen Instrumenten im Kloster Marienwerder bei Hannover!
Im Kammermusik-Workshop der 7. Niedersächsischen Barocktage widmen wir uns der reichen Kammermusiktradition des Wiener Kaiserhofs. Im Mittelpunkt steht das österreichisch-böhmische Repertoire des 17. und frühen 18. Jahrhunderts – eine Musik von stilistischer Vielfalt, klanglicher Raffinesse und großer Ausdruckskraft, die den Wiener Hof zu einem der bedeutendsten musikalischen Zentren Europas machte. Anhand von Werken der Komponisten Johann Heinrich Schmelzer, Antonio Bertali, Johann Joseph Fux, Heinrich Ignaz Franz Biber und ihrer Zeitgenossen erkunden wir unterschiedliche Besetzungen und Klangideale dieser Epoche.
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen historischer Aufführungspraxis, mit stilgerechter Artikulation und Verzierung, musikalischer Rhetorik sowie dem Zusammenspiel im Ensemble. Je nach Besetzung werfen wir außerdem einen Ausblick auf die Entwicklungen, die schließlich in die Wiener Klassik führten.
Teilnehmen können Instrumentalist*innen der Holzblas-, Streich-, Zupf- und Tasteninstrumente, Jugendliche ab 17 Jahren sowie Erwachsene, Musikstudierende, Berufsmusikerinnen und ambitionierte Laienmusiker*innen mit Interesse an historischer Aufführungspraxis.
Der Ensembleunterricht wird in diesem Jahr von Iris Maron (Barockvioline/-viola), Tobias Tietze (Lauteninstrumente), Christian Heim (Viola da Gamba/Blockflöte) und Prof. Bernward Lohr (Cembalo/Orgel) gestaltet. Wir erarbeiten die Kammermusik in wechselnden Besetzungen und schaffen im Ensemblemusizieren einen offenen, inspirierenden Raum für musikalischen Austausch.
Ergänzt wird der Workshop durch Werkstattgespräche der Dozent*innen, die historische Quellen, Instrumente und musikalische Fragestellungen unmittelbar mit der erarbeiteten Literatur verbinden. Die Werkstattgespräche laden alle Teilnehmenden zum gemeinsamen Nachdenken, Diskutieren und Ausprobieren ein und schaffen Raum für einen lebendigen Austausch über die Musik und ihre historische Aufführungspraxis.
Dozent*innen:
Iris Maron, Barockvioline/Barockviola
Tobias Tietze – Lauteninstrumente
Christian Heim – Viola da Gamba | Blockflöte
Prof. Bernward Lohr – Cembalo | Orgel
Veranstaltungsort
der 7. Niedersächsischen Barocktage ist das Kloster Marienwerder im Nordwesten Hannovers. Das ehemalige Augustinerinnenkloster wurde bereits 1196 gegründet und zählt zu den fünf Calenberger Klöstern. Die heutigen barocken Konventsgebäude stammen aus der Zeit um 1700, während die romanische Klosterkirche aus dem Jahr 1200 als älteste Kirche Hannovers gilt.
Der Ensembleunterricht findet in den historischen Räumen des Klosters statt. Das Eröffnungskonzert sowie das Abschlusskonzert werden in der stimmungsvollen Klosterkirche Marienwerder veranstaltet. Zwischen den Proben laden der ruhige Innenhof sowie die weitläufige Umgebung des Klosters zu Spaziergängen und Erholung ein. An allen Workshoptagen besteht außerdem die Möglichkeit, gemeinsam im Kloster zu Mittag zu essen – eine schöne Gelegenheit für Austausch und Gespräche auch außerhalb der Proben.
In Hannover, in Seelze und der näheren Umgebung stehen zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in unterschiedlichen Preiskategorien zur Verfügung. Bei Fragen zur Unterkunft unterstützen wir euch gerne. Falls Interesse besteht, vermitteln wir auch den Kontakt zu anderen Teilnehmenden, um beispielsweise gemeinsam Ferienwohnungen zu buchen.
Teilnahmegebühr Kammermusik-Workshop (1.–4. Oktober 2026)
290,- € regulär
145,- € für Studierende und Schüler*innen
Passive Teilnahme: Tagespass 45 €
Das gemeinsame Mittagessen an allen Workshoptagen ist in der Teilnahmegebühr enthalten.
Anmeldung Anmeldeschluss ist der 31.08.2026.
Bei Fragen wendet euch gerne an Concerto Ispirato e. V.: info@concertoispirato.de, Iris Maron +49 179 7018837
Wir freuen uns auf euch!

Iris Maron (Barockvioline)
Iris Maron lebt als freischaffende Geigerin in Hannover. Ihre Leidenschaft ist die Lebendigkeit und musikalische Sprache des Früh- und Hochbarock sowie der Klassik. Die historische Aufführungspraxis bildet hierbei den Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Sie konzertiert europaweit und trat bereits u.a. im Rahmen des Bachfests Leipzig, der Internationalen Händelfestspiele Göttingen und Halle, des Stockholm Early Music Festivals und des Schleswig-Holstein Musikfestivals auf.
Schon während ihres Studiums der modernen Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Hochschule für Künste Bremen erhielt sie Engagements im Göttinger Symphonie Orchester und im Staatsorchester Braunschweig. Es folgte ein mit Auszeichnung abgeschlossenes Masterstudium Barockvioline an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Iris Maron musiziert gerne in genreübergreifenden Konzertprojekten mit Kunst und Musik oder Musik mit Video- und Lichtinstallationen und war mehrere Spielzeiten am Schauspielhaus Hannover im prämierten Stück „Atlas der abgelegenen Inseln - ein Stück für vier Schauspieler und vier Musiker“ (Theatertreffen 2015) zu erleben. Als Konzertmeisterin und künstlerische Leiterin des Barockensembles Concerto Ispirato entwickelt sie innovative Aufführungsformate wie das literarische Konzert „Bachs Welt“ (2022) und das Familienkonzert „Orlando furioso – eine fantastische Oper für Kinder ab 6 Jahren mit Musik von Agostino Steffani“ (2023). In 2024 leitet sie bereits zum fünften Mal die Niedersächsischen Barocktage mit hochkarätigen Konzerten, musikalischen Workshops und einem großen Singalong-Projekt.
Als gefragte Solistin und Konzertmeisterin wirkt Iris Maron im Ensemble FILUM, bei la festa musicale, der Kölner Akademie und la dolcezza mit und konzertiert u.a. mit der Capella de la Torre, der Hamburger Ratsmusik und der lautten compagney Berlin. 2023 erhielt sie gemeinsam mit der Capella de la Torre einen Opus Klassik für die CD-Einspielung „Monteverdi Memories“, weitere Aufnahmen für WDR, NDR und SRF liegen vor.
Ihre Erfahrungen aus ihrer Konzerttätigkeit und ihre Begeisterung für die Musik gibt Iris Maron gerne unterrichtend an junge und ältere Geiger*innen weiter und unterstützt als Coach mehrere Ensembles.

Christian Heim (Viola da Gamba | Blockflöte)
Christian Heim ist ein international gefragter Blockflötist, Gambist und Violonespieler, der durch seine instrumentale Vielseitigkeit und seine Spezialisierung auf Alte Musik überzeugt. Seine künstlerische Arbeit verbindet historische Aufführungspraxis mit zeitgenössischer Musik und führt zu regelmäßiger Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles und Dirigenten. Dazu zählen das Ensemble Weser-Renaissance, la festa musicale, Gaechinger Cantorey, Das Kleine Konzert sowie Sirius Viols (Hille Perl).
Daneben arbeitet er häufig mit dem Ensemble Schirokko, teatro del mondo, der Neuen Hofkapelle Osnabrück, dem Ensemble Art d’Echo, Barockwerk Hamburg, urgent music, Ensemble Polyharmonique und Concerto Ispirato. Besondere Projekte führten ihn an bedeutende Opernhäuser wie Frankfurt (mit Andrea Marcon), Kiel (mit Václav Luks) und Hamburg (mit Johannes Gontarski) sowie bis nach Mexiko (mit Los Temperamentos). Rundfunkmitschnitte und über 40 CD-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Präsenz.
Ein besonderes Anliegen ist Christian Heim sein Herzensprojekt, das Ensemble LA NINFEA, das er mitgegründet hat. Hier konzipiert er besondere Programme, recherchiert umfassend Repertoire, arrangiert passende Werke und übernimmt oft die künstlerische Leitung. 2022 erschien seine Solo-Debüt-CD „Telemann intimissimo“, die europaweit Beachtung fand (u. a. bei Radio France und BBC). Auf dieser CD spürt er als Blockflötist und Gambist gemeinsam mit dem Cembalisten Avinoam Shalev Telemanns kleinsten Kammermusikbesetzungen nach. Christian Heim wuchs im Salzburger Pinzgau auf, wo er früh von uraltem Brauchtum und der Lebensweise vergangener Zeiten fasziniert war. Diese Leidenschaft prägte seinen künstlerischen Weg und führte ihn zur intensiven Beschäftigung mit Alter Musik. Er studierte Blockflöte und Violoncello am Mozarteum Salzburg sowie Viola da Gamba an der Hochschule für Künste Bremen.

Tobias Tietze (Lauteninstrumente)
Tobias Tietze ist Lautenist und spezialisiert auf die Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Er schloss zunächst sein Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Olaf von Gonnissen und Heiko Ossig ab, bevor er 2021 sein Bachelor- und 2024 sein Master- Studium der historischen Zupfinstrumente an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Joachim Held beendete. Von 2022 bis 2024 war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Mit dem Ensemble "I Zefirelli" konzertierte er bei internationalen Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik oder dem York Early Music Festival. Außerdem ist er regelmäßig zu Gast bei renommierten Ensembles wie Weser-Renaissance Bremen, Vox Luminis, dem Bach Orchester Mainz oder Concerto Ispirato und musikalisch an diversen Opernhäusern aktiv, unter anderem an der Staatsoper Hamburg und dem Staatstheater Stuttgart. Sein Fokus im Repertoire für die Laute liegt auf der französischen Tradition des 17. Jahrhunderts und ihrer Fortsetzung im deutschsprachigen Raum. Um seine künstlerische Herangehensweise auf historische Quellen zu stützen, forscht er intensiv und publiziert seit 2020 regelmäßig über eben jenes Feld. Als Solist gewann er 2024 den zweiten Preis bei der tOFEM Solo Lute Competition in Norfolk, England und im Mai 2025 den Aumann-Preis für Neuentdeckung und innovative Interpretation von Barockmusik beim internationalen H. I. F. Biber Wettbewerb in Linz, Österreich. Neben Mitwirkungen bei gut 15 CD-Aufnahmen mit Kammermusik oder großbesetzten Werken nahm er im November 2021 seine erste Solo-CD mit der Weltersteinspielungen der Lautenmusik von Valentin Strobel auf, welche im April 2022 veröffentlicht wurde. Im Juli 2025 folgte seine zweite Solo-Aufnahme mit der Ersteinspielung des Lautenwerkes des letzten Wiener Hoflautenisten Andreas Bohr auf einer historischen Laute von 1690, deren Veröffentlichung für den Herbst 2026 geplant ist.

Prof. Bernward Lohr (Cembalo | Orgel)
Fasziniert von den Anfängen der historischen Aufführungspraxis studierte er Cembalo an der Musikhochschule Hannover bei L. Rovatkay, Germanistik an der Universität Hannover und Historische Tasteninstrumente bei G. Wilson an der Musikhochschule Würzburg. Als Mitglied renommierter Ensembles musiziert er in der ganzen Welt und hat zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen veröffentlicht. Neben seinen vielfältigen Aktivitäten als Forscher, Dirigent, Cembalist und Continuospieler ist Bernward Lohr Dozent für Cembalo und Generalbass-Spiel an der Musikhochschule Nürnberg und arbeitet als Professor für Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule in Hannover. Seit 2021 leitet er das FORUM AGOSTINO STEFFANI in Hannover.

Robert de Bree (Improvisation/Blockflöte)
Robert de Bree ist Blockflötist, Oboist, Lehrer und Improvisator. Er hat eine Professur für Blockflöte am Konservatorium Utrecht inne und unterrichtet historische Improvisation am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Zudem gab bereits Workshops an der Universität von Texas (Austin), der Liszt-Akademie Budapest, in Mexiko-Stadt und an anderen Konservatorien in ganz Europa.
Robert tritt bei den größten europäischen Improvisationsfestivals für klassische Musik, dem Festival de la Musique Improvisée de Lausanne und EXTEMPORE Leipziger
Improvisationsfestival für Alte Musik, auf. Ersteres finanzierte ein Jahr Improvisationsforschung zu Partimento für monodische Instrumente. Inspiriert von dieser laufenden Forschung unterrichtete Robert beim MentiParti-Sommerkurs in Basel und wurde eingeladen, unter anderem bei den Konferenzen "Improvisation in Historical Styles: Performance, Pedagogy, and Research" (Cedarville University) und "Partimento - Realising its Potential" (MDW, Wien) zu unterrichten und aufzutreten.
Als Mitbegründer des The Scroll Ensemble hat er in den letzten 15 Jahren vollständig improvisierte Konzerte aufgeführt, dabei fühlt er sich zu Hause in den Musikstilen vom Mittelalter über das Zeitalter des Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik. Theater,
Publikumsinteraktion und genreübergreifende Elemente machen jedes Konzert zu einem Abenteuer. Auf ihrem YouTube-Kanal teilt Robert de Bree Tutorials und Performances, um alle Interessierten zu inspirieren, in klassischer Musik zu improvisieren.
Robert ist Mitglied des Barockensembles Concerto Ispirato und trat mit weiteren bekannten Orchestern und Ensembles wie dem Monteverdi Choir and Orchestra (Sir John Eliot Gardiner), Ensemble Pygmalion, L'Arpeggiata, Concerto Köln, Budapest Festival Orchestra und unter der Leitung von Ton Koopman, Richard Egarr, John Butt, Reinhard Goebel auf.
Improvisations-Workshop mit Robert de Bree
Zeiten: 08.11.: 15-16.30 Uhr Workshop für Improvisations-Neulinge; 17-18.30 Uhr für Fortgeschrittene
09.11.: 11-12.30 Uhr Improvisations-Neulinge, 13-14.30 Uhr Fortgeschrittene
Ort: Landesbildungszentrum für Blinde, Bleekstraße 22, 30559 Hannover-Kirchrode (Anreise mit Üstra bis Haltestelle Bleekstraße)
Teilnahmegebühr (beide Termine zusammen): 45,- € / 35,- € ermäßigt
Anmeldung: per Mail an info@concertoispirato.de, Anmeldeschluss: 01.11.2025
„Das Improvisieren ist eine jener Fertigkeiten, die man auf jedem Niveau erlernen kann: ausgehend von der Improvisation auf nur einem einzigen Ton lässt sie sich unendlich weiterentwickeln!
Der Improvisations-Workshop mit Robert de Bree im Rahmen der 6. Niedersächsischen Barocktage bietet Raum ebenso für absolute Anfänger*innen, die musikalisch experimentieren möchten, wie auch für (etwas) fortgeschrittene Improvisierende, die tiefer in das Material eintauchen wollen.
Im Italien des 17. Jahrhunderts wurden typische Bassmuster genutzt, um Komposition zu lehren, über denselben Bassmustern erfanden Musizierende bei Tanzveranstaltungen aber auch spontan die wildesten Melodien oder traurigsten Klagelieder. Wir werden in diesem Kurs sowohl die rationale Seite des Kontrapunkts und verschiedener Kompositionsmuster beleuchten als auch die Freude am gemeinsamen Musizieren erleben: mit nur wenigen Tönen als weißer Leinwand, auf der alle Teilnehmenden erste eigene musikalische Linien zeichnen … oder auch schon in allen Farben der Klangwelt ihre eigenen kühnsten musikalischen Vorstellungen malen!“
Prof. Robert de Brees breite Unterrichtserfahrung reicht von Improvisations-Unterricht mit Kindern ab sechs Jahren bis zur erfolgreichen Unterstützung von professionellen Musiker*innen und Studierenden an vielen europäischen Hochschulen in ihrer musikalisch-improvisatorischen Ausbildung.

Katharina Nicola Giegling (Yoga for Musicians)
Katharina Nicola Giegling ist 1985 in Heilbronn geboren und lebt derzeit in Kopenhagen. Sie konzertiert als freischaffende Musikerin regelmäßig mit renommierten Orchestern wie der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn,musica assoluta Hannover, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Bayerischen Rundfunk München, dem Kölner Kammerorchester sowie weiteren nationalen wie internationalen Ensembles. Ausgebildet wurde sie in den Studiengängen Meisterklasse und Künstlerischer Master bei Prof. Friedemann Wezel, Barockvioline bei Prof. Susanne Scholz an der Musikhochschule Leipzig und Diplom Musiklehrerin und Künstlerische Ausbildung bei Prof. Gottfried von der Goltz an der Musikhochschule Freiburg.
Katharina ist seit Juli 2014 zertifizierte Vinyasa Yoga-Lehrerin und verbindet ihre Leidenschaft zur Musik und zur Pädagogik mit Yoga-Klassen speziell für Musiker. Im Fokus stehen die Verbindung von Körper und Geist, um einen Ausgleich zu schaffen zum täglichen Konzertieren und Reisen und um die körperliche Gesundheit wie auch die Konzentrationsfähigkeit von Musikern zu unterstützen und zu fördern.
„Yoga für Musiker - Yoga for Musicians“ - ein besonderes Angebot
Eine ganz herzliche Einladung zu sehr viel Körperbewusstsein!
Wir freuen uns auf wertvolle Impulse mit und von Katharina Giegling, die sowohl selbst Violinistin ist, als auch Gründerin von “Yoga für Musiker”.
“Yoga für Musiker” steht für Wohlgefühl und sowohl körperliche als auch mentale Gesundheit für Musikerinnen und Musiker.
Im Rahmen der 6. Niedersächsischen Barocktage erleben wir in drei YFM-Einheiten, wie wir aufgewärmt und aktiviert am Morgen in den Tag starten können, wie wir mehr Flexibiliät und Durchlässigkeit erreichen können und Entspannung finden - auf der Bühne ebenso wie nach intensiven Unterrichts- und Musiziereinheiten während des Kammermusik-Workshops.
Kooperationspartner & Förderer






